Topchef – eine echte Alternative zu Lieferheld & Co.

Mitte vergangenen Jahres bekamen wir eine Projektanfrage von einem Unternehmer, der gerade dabei war einen neuen Restaurant-Lieferservice aufzubauen.

Ihm war bewusst, dass Online-Bestellungen längst eine wichtige Rolle im Liefer- und Abholgeschäft darstellen. Deshalb suchte er nach einer nachhaltigen Lösung, die zu seinem Unternehmen und seiner Situation passen würde.

Vertriebsmitarbeiter der großen Plattformen und die diverser Trittbrettfahrer hatten ihn mehrfach besucht. Überzeugen konnten sie ihn jedoch nicht. Er und sein Team waren sich einig, dass Sie eine Lösung brauchten, die ihr Geschäft unterstützt. Sie waren nicht bereit, eine Vermittlungsplattform zu subventionieren und Ihre bereits durch andere Projekte aufgebaute Stammkundschaft, an Lieferheld und konkurrierende Restaurants zu verschenken.

Research: Wie die Branche tickt

Wir begannen damit, die Arbeit in der Restaurant-Küche und im Lieferservice zu beobachten. Über mehrere Abende haben wir verfolgt und dokumentiert, wie Prozesse und Routinen ablaufen und Stamm- und Neukunden im Restaurant interviewt.

Im nächsten Schritt sprachen wir mit Restaurant- und Lieferservicebetreibern, mindestens eine der großen Online-Bestellplattformen für Ihre Restaurants nutzten. Das Feedback war eindeutig: Kaum einer zeigte sich nach den ersten Monaten noch glücklich mit den großen Plattformen: Diese verhalfen ihnen zwar anfangs zu deutlichen Umsatzsteigerungen, jedoch kühlte die Begeisterung bald ab. Die Umsatzsteigerungen führten meist zu vollständigem Chaos in der Küche und Stress beim Lieferpersonal: Verlorene Lieferungen, teilweise verschuldet durch die Plattformbetreiber, teilweise durch die Hektik in den Restaurants. Damit verprellten gerade etablierte Restaurants Ihre Stammkunden durch explodierte Lieferzeiten und miserable Qualität.

Liquiditätsengpässe durch das Abrechnungsmodell

Viel schwerer aber wiegt der Frust über das Abrechnungsmodell: 40 Tage warten nach unseren Ergebnissen die Restaurantbetreiber auf die Auszahlung Ihrer über die Plattformen erwirtschafteten Umsätze. In größeren Städten wird eher online bezahlt, in ländlichen Gebieten zumeist in bar. So warten viele Restaurantbetreiber im Rhein-Main-Gebiet bis zu 40 Tage auf 60% ihrer täglichen Umsätze. Im hart umkämpfen Liefermarkt kann diese Verschiebung kann zu Liquiditätsengpässen führen, wenn Waren eingekauft, Mieten und Gehälter gezahlt werden müssen.
Allein im Stadtgebiet von Darmstadt haben ein Dutzend Lieferservices den Inhaber oder Betreiber gewechselt.

Einige Unternehmer hatten bereits andere Online-Bestellsysteme ausprobiert, jedoch ohne nennenswerten Erfolg.

Dabei konnte sich kaum einer unserer Interviewten erklären, warum die vermeintlichen Alternativen zu den großen Plattformen nicht funktionierten. Weniger als 10% des Umsatzes liessen sich damit durchschnittlich erwirtschaften. Nach unserer Recherche gibt es dafür mehrere Gründe: Zum Einen die Auffindbarkeit, denn durch massive Google-Werbung und „Werbemaßnahmen“ der Plattformbetreiber sind die von den Gastronomen selbst betriebenen Alternativen nicht zu finden.

USER EXPERIENCE: schlimmer geht immer

Desweiteren haben wir Usability-Tests mit ausgewählten Probanden mit den mobilen Apps der großen Plattformen auf iOS durchgeführt: Keinem der Probanden waren die Apps vorher bekannt und keinem ist es gelungen, innerhalb von 8 Minuten erfolgreich eine Bestellung aufzugeben. Außerdem fiel es besonders den älteren Probanden schwer, sich im jeweils überraschend filigranen User Interface zurecht zu finden.

Folgende Ziele haben wir daraufhin für unser Produkt „topchef“ entwickelt:

Ziele für Topchef

Folgende Ziele haben wir bei Planung, Design und Entwicklung der topchef-Plattform verfolgt:

  • optimale Integration in die Restaurant-Abläufe: vom Telefon bis zur Küche und zum Fahrer-Team.
  • kein Cross-Selling oder Werbung für Wettbewerber
  • Absolute Transparenz über Bestellungen und Umsätze
  • eigene Apps für iOS und Android
  • Onlinezahlung intelligent integrieren
  • robustes technisches Konzept: unanfällig für Störungen und die widrige Umstände in den Restaurants, wie z.B. Hitze und Staub
  • intelligentes Marketingkonzept, Stärkung der Marke
  • Modularität um den Anforderungen der einzelen Restaurant- oder Shopbetreiber gerecht zu werden.
topchef-iphones

Mittlerweile haben alle unsere topchef-Kunden mehrere Zehntausend Bestellungen über Ihre eigenen Apps empfangen und jeweils Tausende Euro an Provisionen gespart. Es ist jedem einzelnen gelungen, neue Stammkunden hinzuzugewinnen und ihre Postition am Markt zu stärken. Für viele ist topchef nicht nur ein Hoffnungsschimmer, sondern der Beweis, dass man als Unternehmer das Onlinegeschäft selbst in die Hand nehmen muss, um sich langfristig am Markt behaupten zu können.

topchef

P.S. Topchef funktioniert nicht nur für Restaurants und Lieferservices, sondern z.B. auch für Apotheken und den Einzelhandel.

Auf der Produktseite von topchef erfahren Sie mehr.

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